The Twitchblades

The Twitchblades coming soon...








Welcome to the valley of the TWITCHBLADES!

***Out now on Vinyl: THE TWITCHBLADES - OFF YOU GO! LP***

The Twitchblades - Off You Go! album Sleeve
A1 Ghost Town
A2 Orders
A3 It's True
A4 Surrender
A5 Bombs And Food

B1 Mess
B2 Silly Song
B3 Electrodes
B4 Prisoner Of War
B5 Sunbird

Released on the great
RAZMATAZ RECORDS label.
Limited to 500 copies.
GET IT NOW!

"Nun, ganz gewiss sind die Twitchblades keine Band, die sich mit ihrer Veröffentlichungspolitik übermäßig Stress machen würde, dauerte es doch zwischen Bandgründung und dem ersten sehnlich erwarteten und nun endlich vorliegenden Release geschlagene vier Jahre. Dafür legen sie uns dann aber auch gleich eine Langspielrille mit zehn hochmelodischen Midtempo-Singalong-Hits der besten spät 70er-UK-Poppunk-Schule mit verstohlenem Augenzwinkern in Richtung „Streetpunk“ (und zwar die Variante aus der Zeit als diese Genrebezeichnung noch kein Schimpfwort war!) auf den Plattenteller. Vielleicht 'n bisschen so wie die Vanilla Muffins mit weniger Oi! aber dafür der kleinen Schwester von Joan Jett am Gesang?! Keine Ahnung, aber auf jeden Fall bei weitem nicht so geschniegelt und im Powerpop-Revival verhaftet wie die aufgrund personeller Überschneidungen zur buckligen Verwandtschaft zählenden Not Amused, wobei es sich dennoch nicht verhehlen lässt, dass auch dieser LP das gewisse „Kidnap-Gütesiegel“ anhaftet - sprich kein hyperaktiv-hektisches Gezappel aus der modernen Haustierabteilung sondern man nimmt sich die Zeit und Muße prägnante Hooklines und hymnische Refrains zu ihrer vollen Entfaltung kommen zu lassen. Dass das drei Frau- / ein Mann-Quartett eh durchaus weiß was es da tut und über die richtigen Einflüsse verfügt zeigt sich ja alleine schon durch die auf den Coverfotos stilsicher zur Schau getragenen The Lewd, Shock, Blitz und McRackins-Textilien und so gelingt es ihnen ganz vorzüglich Straßendreck und Zuckerguß zu einer überaus wohltönenden Symbiose zu verschmelzen. Nicht zuletzt ist dies auch ein Verdienst von Sängerin Désirée Desire, der es trotz ausgeprägter Reibeisenstimme gelingt an den entscheidenden Stellen die Töne zu treffen, was man ja nun auch nicht wirklich vielen ihrer Kolleginnen nachsagen kann. Anspieltipps hervorzuheben fällt schwer, flutschen die Songs dieses Erstlingswerks vom schmissigen Opener „Ghost town“ bis zum euphorisierenden Rausschmeiss-Ohrwurm „Sunbird“ doch ausgesprochen homogen in einem Rutsch durch und eignen sich sowohl hervorragend dazu um in engen, stickigen Clubs bei ca. 1,5 Promille aus voller Kehle mitgegrölt zu werden als auch um tags darauf mit dem Lieblingsmenschen im Bettchen auszukatern. Okay gut, dass mit „Bombs and food“ ein Song von Kidnaps Ex-Band The Ropey Shags recycelt und mit „Prisoner of war“ noch ein feines The Enemy-Cover abgeliefert wird, dürfte für den ein oder anderen eventuell noch von Interesse sein, aber wie gesagt, die gesamte Platte beinhaltet keinen einzigen Stinker und bereitet von vorne bis hinten einfach nur rundherum Freude. Also: Kaufen Sie, hören Sie und jubilieren Sie!!"
[Ben Bazooka] — PANIK KNACKER Nr. 28, 2014